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10 nützliche Tipps für Autoren

Einfach drauf losschreiben:

Die Angst vor dem weißen Blatt wird wesentlich kleiner, wenn man sich erlaubt, einfach drauf loszuschreiben. Einen Stift in die Hand nehmen - oder sich vor den Computer setzen und die Gedanken fließen lassen. Wenn der innere Zensor erst mal ausgeschaltet ist, der einem immer zuflüstern will: Das geht doch nicht, das klingt nicht gut ... dann wundert man sich oft, was am Ende auf dem Papier steht. Es ist ja erst mal für einen selbst - es muss ja nicht an die Öffentlichkeit. Auf diese Weise schreibt man sich warm. Und vielleicht findet sich darunter doch mal ein Diamant in all dem Geröll ...

Das Notizbuch:

Wer mit wachem Blick durch die Gegend geht, wird immer Interessantes hören oder sehen. Oder man hat einen Geistesblitz, denkt: das muss ich unbedingt festhalten - hat im Moment aber nichts zum Schreiben. Man will es sich unbedingt merken - das ist so außergewöhnlich, das kann ich gar nicht vergessen - und dann ist es doch weg ...
Das Beruhigende ist: Fast jedem geht es so. Unser Gedächtnis ist nicht besonders zuverlässig. Deshalb ist es ratsam, ein Notizbüchlein mit sich zu führen und im passenden Moment das zu notieren, was einem gerade aufgefallen ist. So werden wenigstens ein paar Dinge aufgehoben, die sich vielleicht  auch als spätere Informationsquelle nutzen lassen, oder als Assoziationsmöglichkeit, aber zumindest als Erinnerungshilfe.

Die Wirklichkeit und die Wahrheit - das Reservoir der eigenen Erinnerungen anzapfen

Auch das dürfte jedem bekannt vorkommen: Man hat eine bestimmte Erinnerung, ist sich ganz sicher, die Dinge sind so gewesen - und dann trifft man jemanden, der damals anwesend war - und dessen Erinnerung hört sich ganz anders an. Das ist normal. Unser Hirn hat die Eigenschaft, Dinge zu überbrücken oder zu vervollständigen, damit es einen Sinn ergibt. Aber beim Schreiben kommt es gar nicht darauf an, ob etwas wahr ist im Sinne von: genauso ist es geschehen, sondern viel wichtiger ist: Etwas ist wahr im Sinne von wahrhaftig. Weil ich das so erlebt und einen gewissen Erkenntniswert daraus gezogen habe, hat es einen besonderen Stellenwert in meinem Leben und ist deshalb wert, aufbewahrt zu werden.

Erinnerungen wandeln sich

Zu welchen Zeiten haben wir diese bestimmte Erinnerung datiert: Wie weit waren wir selbst damals entwickelt, welche Erkenntnisse hatten wir? Konnten wir schon unterscheiden zwischen Imagination und Erleben? Wussten wir, was ein Gesetz ist, an das man sich zu halten hat? Wie haben wir bestimmte Dinge eingeordnet? Man muss immer bedenken: Kinder haben eine vollkommen andere Wahrnehmung als Erwachsene. Im Laufe eines Lebens lernt man so viel dazu, das einen wiederum im Rückblick die Dinge anders einordnen lässt.

Wer hat nicht schon mal in einen Spiegel gesehen, der einen anderen Spiegel spiegelt? Vordergründig sieht man sich selbst darin - aber bin das wirklich ich? Und wer sind die vielen anderen, gespiegelten Gesichter, die so aussehen wie ich selbst ...

Der Prozess des Schreibens beinhaltet auch, unsere wahrgenommene Wirklichkeit in Fiktion zu übersetzen, also das Erlebte nicht im eigenen Innenraum zu belassen, sondern uns davon zu entfremden - um es mit neuen Augen zu betrachten und mit dem Ausgedachten zu vermischen. Dabei ist es tröstlich zu erkennen: Es gibt eine Wahrheit jenseits der Wahrheit. Texte können durchaus authentisch sein, ohne im strengen Sinn autobiografisch zu sein.

Bücher mehrmals lesen

Da gibt es ein Buch, das habe ich im Jahr 1988 gelesen. Die Autorin hat dafür den Aspekte-Literaturpreis bekommen. Ich habe sie kurz getroffen und mit ihr gesprochen, um mir das Buch signieren zu lassen: Christa Moog, Autorin des Buches "Aus tausend grünen Spiegeln" - es ist ein sehr persönliches Buch über ihre Suche auf den Spuren einer Autorin, nämlich Katherine Mansfield. Moog beginnt am Lebensende ihres großen Vorbilds: In Fontainebleau, auf dem Friedhof, wo Mansfield begraben ist, und in Paris, wo die in Neuseeland Geborene zuletzt lebte. Katherine Mansfield ist 23jährig an Tuberkulose gestorben.

Moog geht die Wege ab, besucht die Stätten, die etwas mit Mansfield zu tun haben. Ich gehe heute - im Jahr 2017 - nochmals diese Wege ab und nehme sie ganz anders wahr als damals, nachdem ich das Buch gelesen und schon einmal diese Spuren verfolgt habe - ich war in Menton, habe die Wohnungsadressen in Paris aufgesucht und ich war an ihrem Grab in Fontainebleau.
Moog vermischt ihre Spurensuche mit ihren eigenen Entdeckungen - sie hat als Ostdeutsche eine andere Wahrnehmung als wir Westdeutschen - hinzu kommt ihre Erinnerung an Menschen, mit denen sie über Mansfield gesprochen hat.
Ich erinnere mich an frühere Paris-Besuche, an meine Mansfield-Lektüre, an Miss Brill, die einsam im Park sitzt und Tauben füttert, gehüllt in einen Pelzmantel, obwohl es Sommer ist ...

All das vermischt sich zu einer neuen Erfahrung: Den jetzigen Paris-Aufenthalt mit anderen Blicken, anderen Wahrnehmungen aufzunehmen als damals.

Das Besondere im Allgemeinen

Kürzlich sagte eine Frau zu mir, sie würde so gern ein Buch schreiben, aber sie hätte eigentlich gar nichts zu erzählen - ihr Leben sei nichts Besonderes. Ich habe widersprochen: Jedes Leben ist etwas Besonderes, man muss dieses Besondere nur aufspüren und in angemessene Worte fassen. Es kommt nicht darauf an, was erzählt wird - sondern wie etwas erzählt wird - einmalig, magisch, erkenntnisreich.
Oft ist der Ausgangspunkt eines Textes ein eher unscheinbares Ereignis, das erst durch Bearbeitung und eine besondere Sprache seine besondere Qualität erhält.

Beispiel:

"Manchmal stelle ich mir vor, dass ich Maren Hontvedt am Ende ihres Lebens sehen kann. Die Tapete im Zimmer, in dem sie sitzt, ist vergilbt, aber unversehrt. Eine Haube mit Lochstickerei bedeckt ihr Haar. Ich bemerke den schlaffen Fall des Umschlagtuchs, das sich in ihren Schoß schmiegt, die ruhige Haltung ihres Körpers. Der Fußboden ist nackt, aus Holz, und auf dem Toilettentisch steht eine Schüssel mit Wasser. Das Licht vom Fenster her fällt auf ihr Gesicht und ihre Augen. Es sind graue Augen, noch nicht verblasst, und in ihnen hat sich ein Ausdruck bewahrt, den andere, die sie kannten, vielleicht erkennen würden." (Aus: Anita Shreve: "Das Gewicht des Wassers")

Hier passiert nichts Spektakuläres - und doch erhält es durch die besondere Betrachtungsweise eine Magie, die mich weiterlesen lässt.

Andere Sprachen, andere Bezeichnungen

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich auf ein Wort in  meiner Umgebung stoße, das ich noch nicht kenne oder das in einem anderen Zusammenhang benutzt wird als der mir geläufige. Dazu gehört das Wort "nehmen", das in meiner Umgebung im Dialekt häufig als "holen" gesprochen wird. Ich stutze jedes Mal, wenn ich jemanden von "abholen" reden höre (ich habe Gewicht abgeholt) von einem Film aufnehmen (ich hab den Film aufgeholt) ... etc. - Was für mein Gegenüber überhaupt nichts Ungewöhnliches ist, weil ständig benutzt, fällt es mir immer wieder auf ...

Als ich in Paris in einer Ausstellung war, fiel mir das Wort "Nature Morte" auf - es bezeichnet ein - zu Deutsch - "Stilleben" (vor der Rechtschreibreform) - wobei dies auch schon irreführend bzw. mehrdeutig ist. Ist es das stille Leben - oder das stilisierte Leben, was damit gemeint ist. Oder gar kein Leben? Das französische Wort lässt noch mehr Spielraum zu: gestorbene Natur oder tote Natur ...

Das Aufspüren von besonderen Wörtern und Bildern

Sehe ich ein Wort, ein Ausdruck, das mich in besonderer Weise anspricht, notiere ich es mir und füge es somit zu meinem Wortschatz hinzu. Das Gleiche gilt für ungewöhnliche Bilder.
Was besonders wirkungsvoll ist, ist das Zusammenfügen von zwei Wörtern, die im eigentlichen Sinn nicht zusammengehören. Dadurch erhalten sie eine neue, größere Bedeutung.
"Mein wundgescheuertes Herz"

Seinen eigenen Stil finden

Jeder hat andere Vorlieben - sollte eigentlich selbstverständlich sein - deshalb hat auch jeder einen eigenen Geschmack, was die Vorliebe für Geschriebenes betrifft. Wir merken es schon daran, dass wir bestimmte Autoren mögen (die vielleicht jemand anders gar nicht gut findet, obwohl wir denjenigen doch so sehr mögen). Anfangs ahmen wir diesen Autor nach.  Wir registrieren, warum uns das so gut gefällt, weil wir es doch genauso gut machen wollen - das ist normal, bis sich daraus schließlich unser eigener Stil entwickelt, der sich immer mehr verfestigt.

Ein Leben ist nicht genug - und dabei sich selbst auf die Spur kommen

Als Autor hat man die großartige Gelegenheit, Welten zu entwerfen, zu schaffen, kreativ zu sein. Alles auszuloten, was zwischen "was wäre wenn" passieren kann. Also auch, weltliche Gebote zu umgehen. Ohne dafür Strafe fürchten zu müssen. Es passiert ja woanders, auf dem Papier. Und Geschriebenes stellt immer eine eigene, andere Realität her.
Beim Schreiben befindet man sich in einer Parallelwelt, in der die Gesetze der real existierenden Welt außer Kraft gesetzt sind. Wir dürfen ein bisschen Gott spielen - dürfen die Geschicke lenken. Dadurch erfahren wir auch eine ganze Menge über uns selbst. Das sind oftmals sehr beglückende Gefühle.

 

Schreiben

Einige Gründe, warum ich schreibend mit dem Leben umgehe

"Warum schreiben Sie?" Das ist eine Frage, mit der jeder Autor und jede Autorin irgendwann konfrontiert wird. Ich könnte es mir einfach machen und sagen: "Weil es mir ein Bedürfnis ist." Aber die Antwort kann natürlich auch komplexer ausfallen.

Schreiben bedeutet für mich, die Welt erweitern durch magische Worte. Einen Mikrokosmos erschaffen durch Phantasie und Einfallsreichtum. Dabei ganz bei sich sein. Dem Klang der eigenen Sprache lauschen. Ein bisschen Gott spielen  ...

Indem ich große und kleine Augenblicke des Daseins sammle, begebe ich mich auf Schatzsuche, bin ich unterwegs in ein Abenteuerland ...

Schreiben schult die Wahrnehmung.  Ich will den Dingen auf den Grund gehen, Seelentiefen ausloten, mich nicht mit Oberflächlichkeiten aufhalten ...

Um über etwas glaubwürdig schreiben zu können, muss man es nicht unbedingt erlebt haben. Man muss nachvollziehen können, warum die Dinge sind wie sie sind ...

Eigene Erfahrungen liefern den Rohstoff für Geschichten. Diese werden in einem Akt der Transformation in Sprache verwandelt. Beim Lesen entsteht ein weiterer Akt der Transformation. Insofern kann Sprache niemals 1:1-Abbildung der Wirklichkeit sein, da jeder Leser die Worte mit seinem eigenen Erfahrungshintergrund füllt.

Schreiben heißt auch, der Eindimensionalität, also dem Denken in eingefahrenen Bahnen, entgegenwirken, keine einfachen absolute Wahrheiten verkünden, sondern Informationen anbieten, aufgrund derer die Leser selbst ihre Schlüsse ziehen können. Indem ich die Dinge aus verschiedenen Perspektiven betrachte und beleuchte, werden sie vielschichtiger ...

Schreiben bedeutet, mich meiner Vergangenheit zu vergewissern, den Prägejahren nachspüren, um meine Zukunft bewusster gestalten zu können. Schreibend  nähere ich mich mir selbst an, erkenne, wie ich auf eine bestimmte Art die Welt betrachte und nehme mich und meine eigene Geschichte als Teil der großen Geschichte wahr. Was natürlich auch für mein Personal gilt, das ich auf ebensolche Weise behandele ...

Mit dem Schreiben lassen sich Fäden spinnen, die auch die Zeitgeschichte aufgreifen ...

Schreiben heißt, die Welt entdecken und sie sich doch vom Leib halten ...

Schreiben ist Erkennen und Gestalten ...

Schreiben bewirkt etwas im Kopf und im Herz, wirft Fragen über das Leben auf, die Haltung der Menschen, es weitet den Blick für gesellschaftliche Zustände und das, was wir momentan für selbstverständlich halten ...

Und auch das ist mir bewusst: Jedes Schreiben ist Manipulation mit trickreichen Wortspielen ...

Und warum ausgerechnet Kriminalromane?

Hier sind Blicke in Abgründe erlaubt, die wir im richtigen Leben niemals zu sehen bekommen - und auch nicht sehen wollen. Es ist die reine Neugier, die uns vorantreibt, in diese normalerweise verschlossenen dark rooms einzudringen ...

Manchmal muss man davon erzählen, wovor man die größte Angst hat. Indem man seine Ängste in Worte bannt, werden sie (be)greifbar und verlieren ihre Schrecken - vielleicht ...

Ich möchte aufzeigen, wie dünn der Firnis der Zivilisation ist, wie leicht wir selbst diejenigen sein könnten, die zurückkatapultiert werden in ein Wesen, das - geschändet und gedemütigt - nur noch Rache im Sinn hat - Rache, das zu vergelten, was man ihm angetan hat ... und dann vielleicht innezuhalten und den Verstand wieder zu gebrauchen, der zeitweise ausgesetzt hat. Das wäre die Kurzversion einer Variante.

Eine andere Variante: Mich in jemand völlig anderen hineinversetzen, mit dem es die Umstände und das Schicksal nicht so gut gemeint haben. Oder in jemand, der zu Unrecht bestraft wurde ...

Den schmalen Grat zwischen "normal" und "kriminell" aufzeigen. Kriminalromane bewegen sich immer entlang von (moralischen) Grenzlinien. Dieses schmale Gebiet zu beleuchten, erscheint mir sehr reizvoll ...

Verbrechen werden von Menschen begangen und von Menschen aufgeklärt, nicht von höheren Mächten. Fehler sind vorprogrammiert - auf beiden Seiten ...

Der Aggression auf die Spur kommen. Herausfinden, warum manche Menschen danach streben, sich selbst oder andere zu zerstören ...

Es wird uns Krimiautoren nachgesagt, dass wir uns viel lebendiger fühlen, wenn wir andere sterben lassen. Zumindest stellen wir nach getaner Arbeit wieder die Weltordnung her. Der Leser klappt das Buch erleichtert zu. Ist doch alles nur ein Roman ...

Den schmalen Grat zwischen "normal" und "kriminell" aufzeigen. Kriminalromane bewegen sich immer entlang von (moralischen) Grenzlinien - manchmal werden sie überschritten, manchmal nicht. Dieses Gebiet beleuchte ich - entweder in die eine oder in die andere Richtung.

To be continued ...

 

Erfahrungen einer Krimiautorin mit öffentlichen Lesungen

Eine winzige Prise Gift

Ich bekenne: Ich lese gern. Einmal im Stillen, ganz für mich - damit verbringe ich einen Großteil meiner Zeit. Ebenso gern, wenn auch nicht ganz so oft, lese ich meine eigenen Texte laut vor einem Publikum. Dabei bemühe ich mich, pointiert vorzutragen, die Stimme zu modellieren und mal laut, mal leise klingen zu lassen. Dialoge präsentiere ich in unterschiedlichen Tonlagen und inszeniere auf lebendige Weise meine Geschichten.

Ich bekenne weiterhin: Ich genieße es, wenn hundert Augenpaare gebannt auf mich gerichtet sind, wenn es im Raum so leise ist, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte, wenn die Leute an den richtigen Stellen lachen und ihnen an anderen Stellen der Atem stockt, dass sie unbedingt wissen möchten, wie es jetzt weitergeht. Wenn ich, angefeuert durch die Reaktionen des Publikums, zur Hochform auflaufe und der Applaus am Ende lang anhaltend ist, ich im Anschluss viele Bücher signieren darf und die strahlende Veranstalterin mir zum Dank für den gelungenen Abend einen Blumenstrauß überreicht, wenn danach noch interessante Gespräche entstehen – dann habe ich das beglückende Gefühl, meine Sache gut gemacht zu haben …

Doch, solche Abende gibt es durchaus, aber jede Lesung ist anders, wie jedes Publikum ein anderes ist. Seit 1998, also seit dem Erscheinen meines ersten Romans „Mördergrube“ bei Reclam Leipzig halte ich Lesungen.

Bevor ich das erste Mal in der Öffentlichkeit las, habe ich lange geübt. Lesen kann zwar jeder, aber laut und einigermaßen fehlerfrei vor einem Publikum lesen, und dieses zu fesseln, das ist eine Kunstform, die einem nicht in den Schoß fällt.

Die Presse bemerkte damals bei einer meiner ersten Lesungen: „Recht locker setzt Keiser sich hin, vor die restlos geschlossenen Reihen des Publikums … und beginnt flüssig, moderat und schnell mit ihrer Lesung. Und die Art, mit der sie die  Gäste zu fesseln weiß, hat plötzlich doch nicht soviel zu tun mit der schwarzen Magie, die bei vergleichbaren Publikationen schier aus den Zeilen quillt.“ Weiterhin wurde mir bestätigt, dass ich bei den Zuhörern die Imaginatioskraft wecke. Diese Beurteilung empfand ich als großes Kompliment, das mich beflügelte.

Lesungen machen einen Autor oder eine Autorin bekannter, sie sind nicht zu unterschätzende marketingtechnische Möglichkeiten, ein neues Buch zu bewerben. Um die Organisation kümmert sich meine Lese-Agentin Eva Pfitzner und ich bin sehr froh darüber, dass ich diese mühsame Arbeit nicht selbst bewältigen muss.

Es gibt Veranstalter, die bewerben eine Lesung profimäßig: Da werden Anzeigen im Vorfeld geschaltet, die Presse wird kontaktiert, Plakate und Flyer weisen auf das Event hin. Wenn man Glück hat, wie im vorliegenden Fall, ist die Lesung dann auch ausverkauft. Am Abend selbst wurde ein Kellergewölbe im Haus der Buchhandlung krimimäßig mit Kerzen in schummrige Beleuchtung getaucht, meine Romane lagen stapelweise zum Verkauf bereit. In der Pause gab es Getränke und einen kleinen Snack – und am Ende durfte ich viele Bücher signieren, die Leute bedankten sich für die interessante Lesung, es blieb Zeit für Gespräche – und ich war glücklich und zufrieden, auch darüber, dass sich meine Empfindung mit der des Publikums deckte. So geschehen vor noch nicht allzu langer Zeit in der Buchhandlung „ErLesenes“ in Vallendar bei Koblenz.

Und dann gibt es auch diese Variante: Ich war zu einer Weinlesung in Freyburg an der Unstrut eingeladen, einer Stadt in Thüringen, in der die Sektkellerei „Rotkäppchen“ ihren Sitz hat und wo einst Turnvater Jahn die Jugend zu körperlicher Ertüchtigung anhielt. Nach einer viereinhalbstündigen Autofahrt war ich pünktlich vor Ort. Die Weinkönigin war eingeladen, ein örtlicher Winzer sollte Wein ausschenken, der Veranstaltungsraum war ansprechend dekoriert, Pressevertreter und Fotografen waren da - doch auf das Publikum warteten wir vergeblich. Niemand kam. Nicht ein einziger Zuhörer. Man entschuldigte sich, dass zeitgleich andere Veranstaltungen stattfänden, offenbar seien alle Leute dort hingegangen, aber so richtig erklären könne man das nicht … Aber: Das machte nichts. Wir setzten uns zusammen – ein kleines Publikum hatte ich ja – und ich gab sozusagen eine Privatvorstellung. Ich las mit Freude, wie bei jeder anderen Veranstaltung auch. Der Pressebericht, der in der örtlichen Zeitung erschien, erweckte den Eindruck, dass es sich um eine ganz besondere Veranstaltung gehandelt hatte. Dass kein Besucher kam, war mit keinem Wort vermerkt – aber muss man denn immer alles sagen? Manchmal ist Schweigen Gold ...

Ich mag Lesungen in Kombination mit Musik oder einem Event, einem Dinner zum Beispiel. Es ist interessant, wie kreativ die Gestalter der Speisekarte sein können.  Passend zum Krimi gibt es neben der obligatorischen „Henkersmahlzeit“ ein Steak – „das jähe Ende eines Rindviehs“. Und beim Dessert heißt es: „der letzte Bissen, der Ihnen garantiert nicht im Halse stecken bleibt“. Oder wie wär´s mit einem kleinen Liebestrank zum Entree – mit einer winzigen Prise Gift?

Wer Krimis liest, muss Spaß verstehen. Wer Krimiautoren zuhört, auch. Bei dieser Gelegenheit erwähne ich gern, dass ich keine so lustigen Autoren kenne wie Krimiautoren. Und liefere als Erklärung: Wir können all unsere Aggressionen auf Papier bannen – da sind sie gut aufgehoben und richten kein Unheil an.

Eine spezielle kulinarische Lesung möchte ich nicht unerwähnt lassen: Simmern im Hunsrück, Schlossbibliothek: Etwa 60 Zuhörer waren gekommen, organisiert hatte die Lesung die Lotto-Stiftung für ihre Kunst-Preisträger (ich hatte im Jahr 2007 einen hochdotierten 4.Preis bekommen). Im Anschluss an die Lesung  - bei der man tatsächlich die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können - richtete der örtliche Kochverein Culinarissimo ein sogenanntes „Flying Buffet“ aus. Gekocht wurde in den äußerst beengten Räumlichkeiten einer Teeküche. Aber das Ergebnis war spitzenmäßig. Die Akteure trugen Chefkoch-Schürzen und die Speisen wurden im Vorübergehen gereicht – winzige Häppchen auf Puppentellern, Süppchen in Tässchen – alles war wunderhübsch angerichtet und hätte jedem Spitzenkoch zur Ehre gereicht. Während des kulinarischen Genießens ergaben sich viele Möglichkeiten zu Gesprächen – und das ist mir besonders wichtig.

In 13 Jahren kommt einiges an Leseerfahrungen zusammen.

Viel Spaß machen mir auch Lesungen mit Kolleginnen und Kollegen. Zusammen mit Bettina Hoffmann-Günster und Susanne Beckenkamp treten wir als „KlasseFrauen“ auf (zuvor nannten wir uns „Freche Frauen“, damals war Ursula Klee noch mit von der Partie – unseren Namen haben wir geändert, aber ein wenig frech sind wir noch immer). Unser Motto lautet: „Mit spitzer Feder aufgespießt“. Das Publikum ist jedes Mal überrascht und begeistert, weil unsere Literaturdarbietungen völlig unterschiedlich sind. Alle drei haben wir Spaß an kreativen Wortspielereien. Und wenn dann die Presse noch schreibt: „Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Das gut unterhaltene Publikum forderte noch einige Zugaben und bedankte sich mit reichlichem Applaus für den schönen, anregenden Abend“ – dann schlägt unser aller Herz ein paar Takte höher.

Mit den unterschiedlichsten Kollegen haben wir schon Gruppenlesungen veranstaltet, manchmal auch an völlig ungewöhnlichen Orten. Ein Konzept, bei dem es einen Moderator gibt und jedem Lesenden nur ein bestimmter Zeitrahmen gewährt wird, den er oder sie unbedingt einhalten muss, hat sich besonders bewährt: Das Publikum bekommt eine große Variationsbreite unterschiedlichster Autoren zu hören. Eine Eieruhr kündet jeweils das Ende an – was die Zuhörer jedes Mal mit einem Lachen quittieren.  

Auch Lesungen in Schulen bestreite ich gerne: Ich habe an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien gelesen und fast immer die Erfahrung gemacht, dass die Schüler sehr interessiert sind und im Anschluss Fragen stellen. Besonders konstruktiv ist, wenn die Lehrer die Lesung vorbereitet haben und die Schüler einen Einblick bekamen, worum es geht – oder von ihrem Deutschlehrer angeregt wurden, ein eigenes erfundenes Ende für – meinen  - Krimi zu schreiben. So des öfteren geschehen bei meinem Roman „Apollofalter“, der einen großen Themenbereich hat, der auch für Lehrer aus anderen Fachrichtungen, wie Geographie oder Biologie, interessant ist.

Zurzeit habe ich großen Erfolg mit meinen Lesungen auf der Bundesgartenschau in Koblenz. Mein Krimi „Engelskraut“ wurde auf Anregung meines Verlegers anlässlich dieses Events geschrieben und erweist sich als Renner. Die BUGA-Organisatoren haben das Projekt von Anfang an begrüßt und es unterstützt. Hierzu habe ich zusammen mit meiner Agentin ein Lese-Programm ausgearbeitet, das während der gesamten Dauer der BUGA in der Zeit von April bis Oktober 2011 durchgeführt wird. Ausgangspunkt jeder Lesung ist der „Mordschauplatz“, der Paradiesgarten. Als hilfreiches Utensil hat sich ein Mikrophon erwiesen, weil im Freien die eigene Stimme nicht weit trägt. Meist sitzt vor Lesebeginn eine Menschentraube erwartungsvoll auf dem Bänkekarree, das den Paradiesgarten umrahmt. Es werden Wandel-Lesungen angeboten, d.h. die Zuhörer bekommen an verschiedenen Schauplätzen jeweils Textpassagen vorgelesen und haben Gelegenheit, Fragen zu stellen. Bei den „Kräuter-Lesungen“ referiert ein Apotheker über Giftpflanzen, und bei den beliebten „Tatort-Lesungen“ wird der Tatort mit einer Schaufensterpuppe als Leiche aufgebaut und ein Koblenzer Kriminalkommissar erläutert, wie die Kripo in dem geschilderten Fall vorgehen würde. Hier trifft Fiktion die Wirklichkeit.

Lesen macht Spaß, diese Erfahrung mache ich immer wieder aufs Neue. Vorlesen ist eine wunderbare Ergänzung zum Schreiben und wenn man, wie ich, eine Agentin hat, die das Ganze organisiert und sich um die Verhandlungen kümmert, dann bleibt mehr Zeit für das eigentliche Geschäft – das Schreiben.

Zitiert wird aus: „Die Rheinpfalz“, Nr. 67 v. 20. März 1999 und aus „Blick akutell, Rengsdorf v. 30. Oktober 2008

Erstmals erschienen in: Monika Böss (Hrsg.) Inkas Lesetraum(a). Anthologie. Edition Schrittmacher im Rhein-Mosel-Verlag, 2011

weitere Infos: Inkas Lesetraum(a)

32 Autoren sind in der Anthologie versammelt. Ihre Erzählungen ergeben eine eloquente Schnittmenge an Erfahrungen. Die Fülle an Episoden, in denen Ernsthaftigkeit und Komik ineinander übergehen, soll neben einer guten Portion Unterhaltung auch die Neugierde auf die nächste »Dichterlesung« wecken, dann wenn es wieder heißt: »Der Autor liest …«

 

 

 

 

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Mai 2018. Gabriele Keiser. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!